Offlinetags

Durch die Offlinetags wollen wir zur Diskussion über die unbeschränkte Verbreitung von Fotos im Internet beitragen.
Offlinetags sind eine Möglichkeit um deutlich zu kommunizieren, wie Fotos von euch digital weiterverarbeitet werden dürfen. Dafür haben wir vier Symbole entwickelt mit denen ihr anzeigen könnt ob Bilder von euch lieber nicht ins Internet gestellt werden sollen oder ob ihr euch sogar wünscht, dass dem Bild zusätzliche Informationen wie euer Name beigefügt werden.

Offlinetags lassen sich in vielen unterschiedlichen Kontexten wie beispielsweise auf Konferenzen oder Demonstrationen verwenden. Und die von uns entwickelte, prototypische open source Software zeigt, dass diese Symbole auch maschinenlesbar sind.

Tag me!

Sie dürfen mich fotografieren, die Bilder veröffentlichen, taggen und Gesichtserkennungsverfahren anwenden.

Blur me!

Bitte schon vor dem Hochladen oder jeder Veröffentlichung eines Bildes von mir sicherstellen, dass ich nicht ohne weiteres – insbesondere nicht durch Gesichtserkennungsverfahren erkennbar bin.

No photos!

Das Hochladen und Veröffentlichen von Bildern von mir ist gestattet. Vom Taggen und dem Einsatz von Bilderkennungsverfahren bitte ich abzusehen.

Tag me!

Bitte keine Bildaufnahmen von mir machen, selbst dann, wenn ich für den Betrachter des Bildes nicht identifizierbar zu sein scheine.

Die Offlinetags als Verktorgrafiken könnt ihr hier herunterladen. In weiteren Formaten stehen die Offlinetags auch auf GitHub bereit. Die Offlinetags können unter der CC BY-SA 3.0-Lizenz (Autor: Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.) weiterverarbeitet werden.

Über uns

Das Offlinetags-Projekt wurde von der Ohu (Arbeitsgruppe) “Digitale Privatheit und Öffentlichkeit” initiiert und vom Internet & Gesellschaft Co:llaboratory unterstützt. Maßgeblich zu der Umsetzung beigetragen haben Dr.-Ing. Frank Pallas, Max-R. Ulbricht, Markus Köbele vom Institute for Vision and Graphics – Pattern Recoginition Group der Universität Siegen, Dr. Max Senges, Jan Schallaböck, Thomas Heimann und Gordon Süß.

Aktuell engagieren neben Frank Pallas, Max-R. Ulbricht und Gordon Süß insbesondere Lorena Jaume-Palasí und Ulrike Höppner für die Offlinetags.

Die Ohu “Digitale Privatheit” will Ideen aus der 4. Initiative des Internet & Gesellschaft Collaboratory weiter diskutieren und Projekte zu speziellen Aspekten anstoßen. Die Ohu beschäftigt sich beispielsweise mit den Fragen was wird in Zukunft privat, was wird öffentlich sein und welche Verantwortlichkeiten und gesellschaftlichen Veränderungen bringt die zunehmende Durchdringung aller Lebensbereiche durch das Internet mit sich?

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